Geächtet und geschätzt: Feng Shui und Geomantie.

Feng Shui verheißt Harmonie, Erfolg und ein langes Leben.

Seit Anfang der 90er Jahre ist Feng Shui in Deutschland bekannt. Viele interessierte Menschen fanden Zugang zu diesem Wissen, doch für viele war dieses neue, fremdartige nicht greifbar, eher verwirrend und wurde als esoterischer Kram belächelt. Verständlich, wenn man an die Zeit zurückdenkt, in der Feng Shui ein richtiger Boom war. Plötzlich gab es Feng Shui – Gärten und Feng Shui – Häuser. Accessoires, Brunnen, Windspiele, Leuchten, Bilder und sogar Bettwäsche, die mit Feng Shui betitelt wurden, ließen sich besser verkaufen. Eine Feng Shui – Welle, mitreißend hoch schwabend, sich glättend und jetzt ruhig weiter bewegend.

Und jetzt? Wurde und wird die grundlegende Essenz dieser jahrtausend alten Erfahrungslehre über Bücher, einem Vortrag oder Feng Shui – Accessoires wirklich erfasst? Geht es hier nicht um Dimensionen, die wie in einem Studium nach und nach erfahren und verinnerlicht werden müssen? Warum wohl wurde diese traditionelle Kunst, die bis zu Beginn dieses Jahrhunderts in China eine offizielle Wissenschaft war, unter Mao ab 1949 offiziell verboten? Dennoch nutzten die Parteigrößen inoffiziell und heimlich das alte Wissen für ihre Interessen und Machenschaften. Hingegen kam es in den Großstätten Hongkong und Singapur zu einer Renaissance des Feng Shui. Nachdem Banken und Firmen, auch in den USA, sichtbaren Erfolg nach einer Feng Shui – Beratung erfuhren, werden mittlerweile, natürlich eher im geheimen, auch hier bei uns in Europa viele Banken, Hotels und große bekannte Firmen „fengshuiniert”.

Geomantie – die Kunst zur Deutung von Erdkräften

Auch das all umfassende Wissen der europäischen Geomantie wurde in der Vergangenheit beim  Volk vehement durch die Christianisierung und den Vernichtungsfeldzügen der Hexenverbrennung unterdrückt. Das Bewusstsein, das die Erde ein lebendiger Organismus ist, war auch in Europa verbreitet. Das Rutengehen und das mehrmalige Begehen von verschiedenen Plätzen war gang und gebe, wenn es darum ging, einen guten Platz für den Bau eines Gebäude zu finden. Das Wissen um Orte der Kraft war damals nicht geheim – die Menschen spürten die Ausstrahlung eines Ortes, nutzten und berücksichtigten diese in ihrem Umfeld. Die Erde war für sie etwas Heiliges, von einem eigenen Geist und den schöpferischen Mächten des Universums beseelt. Sie ehrten bestimmte Felsen, Bäume, Pflanzen, Berge und Quellen, denn diese wurden als beseelte Orte dieses Geistes angesehen.

Ergänzend vereint in unserer modernen Welt

Die Praktiken der Harmonielehre Feng Shui öffne uns wieder die Augen für das phantastische geomantische Wissen hierzulande. Die Techniken des Pendelns und Rutengehens zum Sichtbarmachen von Erdkräften sind europäische Entwicklungen und waren den Chinesen unbekannt. Die Chinesen hatten uns den Kompass voraus und die Praktiken über das aktivieren und lenken der universellen Lebensenergie QI.

Die Herausforderung für mich ist, Beides zu verknüpfen und zu erkennen, welche speziellen “Werkzeuge” jeweils sinnvoll sind zu nutzen, um für meine Auftraggeber gestalterisch wohltuende, naturverbundene Orte zu schaffen, die harmonisch schwingend erfreuen, gesund erhalten, Erfolg, Wohlstand und die persönliche Entwicklung unterstützend fördern.